Port Campbell zu den Grampians

Heute ging es weiter zu den Grampians. Die Stadt wo wir hin wollten heisst Halls Gap.

Die Strecke war eher langweilig, es ging nur geradeaus. Einziges Highlight war ein total nettes Cafe, was gleichzeitig auch ein Antiquitaetenladen war, in einem total verlassenen Ort. (weiss grad nicht mehr wie der hiess, muss ich nach gucken)

Als wir in Dundeld ankamen, der ser Stadt am suedlichen Ende des National Parks, sind wir erst ins Infocenter gegangen und haben danach nochmal getankt, weil die Frau uns sagte, dass es im Park keine Tankstelle gibt. Dummerweise ist die Ausfahrt der Tankstelle genau ander Kreuzung, an der wir haetten abbiegen muessen und man konnte das Schild nciht mehr sehen. Also sind wir erst mal 30km in die falsche Richtung gefahren. Als wir es bemerkt und zurueck gefahren sind, war es dann leider schon so spaet, dass wir an dem Tag keine Wanderung mehr machen konnten. Aber wir haben auf dem Weg einen Ameisenigel gesehen, der watschelte ganz gemuetlich ueber die Strasse. Als wir anhielten und ihn fotografieren wollten, lief er “total schnell” einen Huegel hoch und versteckte sich mit der Schnauze unter einem Baum und schnaufte ein paar mal, so als wenn er sagen wollte, puh, das war knapp. Wir haben uns kaputt gelacht, haben den armen kleinen Kerl dann aber in Ruhe gelassen. In Halls Gap haben wir uns fuer den ersten Campingplatz entschieden, weil der andere, den wir gesehen haben irgendsoein komisches christliches Sowiesocamp war, nicht so ganz das Richtige fuer uns ;-)

Auf dem Campingplatz gab es keine Kueche, nur ein ueberdachtes BBQ. Da wir aber nichts zu grillen gekauft hatten, und endlich unseren Gaskocher mal ausprobieren wollten, haben wir uns Nudeln mit Tomatensosse gemacht und dazu ganz stilvoll Rotwein getrunken. Da es langsam Abend wurde rannten ueberall Kaengeruhs rum. Sie sassen vor, hinter und neben unserem Wagen. Das war total toll! Ein kleiner raste die ganze Zeit voll uebermuetig von einer Seite zur anderen.

Spaeter wurde es so kalt, dass wir sogar unsere Schlafsaecke raus holten und uns darin einwickelten. So war es aber auszuhalten und wir genossen den herrlichen Abend.

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