Melbourne nach Port Campbell ueber Great Ocean Road

Heute Morgen sind wir noch von Paul und Natali zum Fruehstueck eingeladen worden, weil sie uns gerne noch vor der Weiterfahrt den Vorort Williamstown zeigen wollten. Ein sehr schoener Ort mit viktorianischen Haeusern. Wir sind aber schon um 10 Uhr wieder am Haus gewesen, weil wir heute eine lange Strecke zu fahren hatten. Die Great Ocean Road.

Leider wollte das Wetter immer noch nicht so richtig mitspielen. Es regnete immer mal wieder und ansonsten war es so windig, dass man fast weg gepustet wurde. Ich war froh, dass ich meine winddichte Segeljacke dabe hatte. Bei so einem Wetter ist die Great Ocean Road leider auch nur halb so beeindruckend und wir waren dann auch etwas enttaeuscht.

Die ersten beiden Attraktionen (12 Apostel und London Bridge) leben auch mehr von ihrer Geschicht. Von den 12 Aposteln brechen immer mehr zusammen, bald wirds die wohl gar nicht mehr geben. Ich hab nur 9 gesehen. Und von der London Bridge ist auch schon die Halfte weg. Als diese Haelfte weg brach (1990) standen auf dem anderen Ende noch 2 Touristen, die dann mit einem Hubschrauber gerettet werden mussten. Die Geschichte wird ueberall erzaehlt, wahrscheinlich um die Attraktion zu erhoehen.

Was ich am interessantesten fand, wird am wenigsten beworben, die Bay of Islands. Das ist eine ganze Bucht voll mit interessanten Felsformationen.

Wir haben es dann nicht wie urspruenglich bis Warnambool geschafft, weil wir nicht im Dunkeln fahren wollen, sondern sind nur noch bis Port Campbell gefahren. Dort haben wir auf einem netten kleinen Campingplatz uebernachtet, der relativ neu aussah (oder frisch renoviert). Er hatte eine gut ausgestattete Kueche, leider fehlten da Tische. Wir mussten naemlich drinnen essen, weil es so kalt war. Aber das haben wir dann an der Arbeitsplatte gemacht. Danach haben wir uns noch in den Aufenthaltsraum gesetzt, ein bisschen TV geschaut und ein Bier getrunken, weil es zu kalt war um draussen zu sitzen.

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